Archiv Show-Time

Montag, 5. Mai 2014

It’s Showtime uf em Latschariplatz *** FRÜHLINGSBALL – SPRING DANCE



It’s Showtime uf em Latschariplatz

FRÜHLINGSBALL – SPRING DANCE
Mit selten gehörten Duetten – with seldom heard duets
and
Beautifuful big Band Sonunds, our kind of music!

Um das Programm zu hören sollte Ihr Media-Player installiert sein!
Bitte auf das Bild von Bing und Fred klicken!

To hear the music program, turn on your media player and
click on the photo of Bing and Fred below!

Steve Lawrence and Eydie Gormé                           Bing Crosby and Fred Astaire
It seems, I’ve heard that song before                        SPRING, SPRING, SPRING !
Ella and Louis Frank                                    Sr. mit seinem Sohn Frank Jr.
               I’m puttin‘ all my eggs in one basket …                    My kind of town, Chicago is …


Liebe Musik Freunde

Mit diesen Archivbildern aus dem Internet möchte ich die Musik für diese Stunde ergänzen. Während dem die Bilder von Steve and Eydie, Bing and Fred, Ella and Louis ungefähr der Zeit entsprechen als die hier gespielten Lieder aufgenommen wurden, geht das Bild mit Frank Sinatra und seinem jungen Sohn um einiges zurück in der Zeit. Die schwungvollen Duette werden mit beautiful big band sounds, our kind of music, von Bands aus der Schweiz, aus England und den USA überbrückt, sodass sich das Ganze wie ein Frühlingsball anhört.

Dear Friends,
These photos, copied out of the Internet were most likely shot at the time the respective songs were recorded. Except, the photo of Frank Sinatra Sr. and his young son might go back a few more years. The swinging duets are connected with beautiful big band sounds, our kind of music by bands of Switzerland, England and America so that the whole might appear like a SPRING DANCE !

Mir b'halted Sie im Schuss mit äme Lächle – We keep you swinging and smiling!

Max Wirz

Playlist

1
0.46
Intro

2
3.00
Sun Valley Jump
Pat’s Big Band, Basel
3
1.30
Max 1

4
1.42
I’ve Heard That Song Before
Steve Lawrence and Eydie Gormé
5
2.50
Dobb’s Boogie
RP Big Band, Erlenbach, ZH
6
2.56
Blue Moon
Atlantis Big Band, Ostschweiz
7
4.00
Spring, Spring, Spring
Bing Crosby and Fred Astaire
8
2.09
Max 2

9
3.24
I’m Puttin‘ All My Eggs In One Basket
Ella Fitzgerald and Louis “Satchmo” Armstrong
10
2.45
It Had To Be You
Tony Corbiscello Big Band, New York
11
3.30
The Summer Winds
Ben Grisafi with The Sally Bennett Big Band Hall Of Fame Orchestra, Florida
12
2.31
Road To Morocco
Rosemary Cloony and Jack Shelton
13
2.10
Max 3

14
1.57
Sugarbush
Doris Day and Frankie Laine
15
2.58
Elk’s Parade
Ted Heath and his Music, England
16
2.50
Rock Bottom
Tommy Watt and his Big Band, Scotland
17
3.00
Relax-Ay-Voo
Dean Martin and Line Renaud
18
1.02
Max 4

19
2.13
My Kind Of Town, Chicago Is
Frank Sinatry Sr. and Frank Sinatra Jr.
20
2.20
I Get Along Without You
Nelson Riddle in the Riddle Touch, USA
21
1.15
Max 5

22
2.55
Mammy
Al Jolson
23
2.40
Ray’s Rag
Che and Ray, Zurich
24
2.40
Candy
Buddy Morrow and his Orchestra, USA
25
2.37
Walk, Don’t Run
Count Basie and his Orchestra, USA
26
1.58
My Heart Belongs To Daddy
Les and Larry Elgart, USA

Total: 26 – 63.00

CD Cover
You ain’t heard nothin’ yet”

Al Jolson wie er im ersten Tonfilm “The Jazz Singer” erschien.
Al Jolson as he appeared in the first talking picture „The Jazz Singer“

Al Jolson erinnert Hörerinnen und Hörer mit seinem Welt-Hit „My Mammy“ an den „Muttertag”, der in vielen Ländern am 11. Mai gefeiert wird. Für Interessierte lohnt es sich, bei „Google“ „Wikipedia“ nachzuschlagen oder im englisch geschriebenen Buch „When Jolson was King“ von Richard Grudens.

Al Jolson is included to remind listeners of the upcoming „Mother’s Day“, celebrated on May 11th in many countries throughout the world. For interesting details go to “Google”, “Wikipedia” or:
You ain’t “read” nothin’ yet!

Memories of the “World’s greatest Entertainer” are found in
When Jolson was King”
a book written by Richard Grudens

Happy Music aus dem Dixieland“, “Country Music and Western Swing”, “Beautiful Big Band Sounds“ and “Lots of Easy Listening Music” finden Sie unter:

www.latschariplatz.com
LATSCHARIPLATZ RADIOS

For more “Happy music of Dixieland”, “Country Music and Western Swing”, “Beautiful Big Band Sounds” and “Lots of Easy Listening Music” go to:

www.latschariplatz.com
LATSCHARIPLATZ RADIOS


of the World's Greatest Entertainer

140422A 1074 LShow_Text

Dienstag, 8. April 2014

"It’s Showtime uf em Latschariplatz" *** Billy Gorlt und Kurt Brogle




It’s Showtime uf em Latschariplatz

SWINGING MEMORIES
Tanzen zu Billy Gorlt‘s Orchester und Combos
sowie
Die SWISS BAND in Concert

Um das Programm zu hören sollte der Microsoft Media-Player installiert sein! Bitte auf das Bild von Billy Gorlt oder Kurt Brogli (oder den Link) klicken!

To hear the music program, turn on your media player and
click on Billy or Kurt !

   “Captain” Billy Gorlt                                                    Kurt Brogli


          Liebe Swing Freunde

In dieser Sendung habe ich die Ehre und das Vergnügen Ihnen zwei “Ambassadors of Big Band Music” etwas näher vorzustellen; einerseits Billy Gorlt aus Germering bei München mit seinen Orchestern und Combos, anderseits Kurt Brogli aus Zürich mit seiner SWISS BAND. „Mit seiner“ SWISS BAND, weil er dieses grossartige und vielseitige Blasorchester in den vergangenen 34 Jahren geprägt hat.


Billy Gorlt

haben wir bereits im August 2013 vorgestellt, zusammen mit seiner Big Band und mit Ray Anthony und seinem Orchester. Heute kommt Billy auf die Bühne zurück mit seiner Air Force Band, seinen Combos und mit der Gesangsgruppe THE SUNBEAMS: Monika Laine , Carola Gampe , Doris Wachter und Ulla Meyer. Einzelheiten zu seiner einmaligen Karriere finden Sie unter „Billy erzählt“ von It’s Showtime vom 5. August 2013. Billy’s Vorliebe für den klassischen „Glenn Miller Sound“ brachte ihn auf die Idee, seine Band sollte auch optisch wie Glenn Miller’s Band auftreten. Seine Gattin Irene kaufte alsdann Uniformen und Abzeichen in Army Navy Surplus Stores zusammen. Danach trat er zur grossen Freude des Publikums als „Captain“ Billy Gorlt mit seiner Air Force Band auf.

Kurt Brogli
(Auszüge aus meinem Buch „Big Bands – Einst und Jetzt“ - 2010)

wollte schon im Kindergarten ein Instrument oder Instrumente spielen, mit welchen man Melodien erzeugen kann. „Ich darf sagen, dass ich Musiknoten und Tonleitern vor dem Alphabet kannte. In der ersten Klasse erhielt ich Klavierunterricht und ab der vierten hatte ich Trompetenunterricht. Während den folgenden Jahren meiner Jugend lernte ich noch verschiedene andere Instrument spielen. Eigentlich wollte ich Konzert Pianist werden.“ Aber es kam anders.

Er wurde Primarlehrer. Gleichzeitig absolvierte er ein Studium für Klavier, Trompete, Singen, Komponieren und Dirigieren, lernte auch Kirchenorgel zu spielen. Seine Karriere als Dirigent begann im Jahr 1977 mit der Leitung der „Feldmusik Luzern“. Ein Jahr später wurde er Dirigent der „SWISSAIR-Musik“ die heute unter dem Namen „SWISS BAND“ weitergeführt wird. Zurzeit ist Kurt Brogli auch Chef-Dirigent der Stadtmusik Zürich und gastiert öfters als Dirigent des „Konservatorium-Blasorchesters Pilsen“ und des „Rundfunk-Blasorchesters Leipzig

Es gab viele Stationen in meinem Leben aus denen sich grundsätzlich drei Berufe entwickelten: Lehrer, Dirigent, Musikredaktor. Zusätzlich zu verschiedenen Blasinstrumenten bildete ich mich autodidaktisch im Spielen der Violine und der Flöte aus. Mit der Zeit wurde ich ein „all-round“ Musiker mit Schwerpunkt Klavier und Trompete. Ich führte ein Jugend-Orchester und gab Musiklektionen. Während einiger Zeit war ich eine Art „Dorf-Maestro“ mit Verantwortung über 40 Musiklehrer und Hunderte von Studenten.“

Im Alter von 32 bewarb Kurt Brogli sich beim Schweizer Radio für eine Stelle im Bereich Folklore, Blas- und Chormusik. „Ich war in Konkurrenz mit 50 weiteren Bewerbern und überglücklich, als ich für diese anspruchsvolle und viel versprechende Stelle ausgewählt wurde. Es folgte eine Eineinhalbjährige Ausbildungszeit, während welcher ich das Radiogeschäft von der Pike auf kennen lernte. Als 33jähriger erhielt ich meine erste „on air“ Stelle als Moderator für alle Arten von Blasmusik, von der Marschmusik bis zum Konzertorchester.“

Zur Zeit des Interviews (2009) war Kurt Brogli Fachführer Redaktion für Volks- und Laienmusik sowie Musikredaktor. Er war massgeblich verantwortlich, dass die „Happy Music aus dem Dixieland“ und „Beautiful big Band Sounds“ in das Tagesprogramm der SRF Musikwelle (damals DRS Musikwelle) aufgenommen wurden.

Kurt Brogli war als "Musikalischer Zehnkämpfer" schon immer sehr breit interessiert.

Eigentlich war ich ein sehr guter Pianist und spielte alles, von Klassik bis Jazz und überlegte ernsthaft eine Karriere als Konzert Pianist einzugehen. Als „Fan“ von Jazz und Swing war ich nicht abgeneigt in einer Big Band zu spielen. Ich besuchte die Proben und Studioaufnahmen der DRS Big Band unter Leitung von Hans Möckel und übernahm die Leitung der „Big Band Aarau“ mit der wir den zweiten Platz an einem Jazz-Wettbewerb gewannen. Wir waren fasziniert von unserem „Big Band Sound“. Ich kaufte Arrangements in USA und England, und wenn wir nicht finden konnten was wir wollten arrangierten wir die Stücke selbst. Zu dieser Zeit lernte ich Mitglieder der früheren DRS Big Band kennen, z.B.: Willy Schmid, Dennis Armitage sowie bekannte Persönlichkeiten in der Schweizer Musikszene.“

Auf den 1. Januar 1977 wurde Kurt Brogli zum Dirigenten der „Feld Musik Luzern“ berufen, heute bekannt als „Lucerne Marching and Concert Band“. „Wir spielten aber nicht nur Marschmusik sondern erweiterten das Repertoire mit Konzertmelodien und „Show Tunes“ aus Musicals und Operetten und waren damit sehr erfolgreich.“ Sein Erfolg als Dirigent wurde im In- und Ausland bekannt. Schon im gleichen Jahr machte ein Musiker Kollege ihn darauf aufmerksam, dass der damalige Leiter der SWISSAIR Musik nach 19jähriger Tätigkeit zurück treten werde. „Ich bewarb mich um diese Stelle und erhielt sie.“

Nach der Übernahme als Dirigent, oder „Bandleader“ wie man heute sagt, transformierte ich das Blasorchester in eine „große Big Band“. Ich brachte sogar den Bassisten von meiner früheren Big Band mit, was anfänglich ziemlich Unruhe schuf. Wir erweiterten unser Repertoire mit Swing und Big Band Melodien von Miller, Basie, Ellington, Goodman. Das waren unsere Idole. Wir vermischten die Programme auch mit Märschen sowie „Rock“ und „Pop“. Wo Arrangements fehlten, schrieben wir diese selbst. Diese Abwechslung von Melodien und Tempi machte die SWISS BAND sehr populär und das ist heute noch so.“ Das erste Konzert fand in einem Kirchgemeindehaus statt, dann im großen Saal des Stadthof 11 in Zürich-Örlikon und seit einigen Jahren gibt die SWISS BAND im November, jeweils vier ausverkaufte Konzerte vor begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörern in der Stadthalle von Bülach in der Nähe des Flughafens Zürich. Zudem erfreut die SWISS BAND, die eigentlich ein „symphonisches Orchester“ ist, ebenfalls das Publikum von öffentlichen Konzerten und Internationalen Music Festivals in verschiedenen Ländern Europas.

Für Kurt Brogli ist absolut klar: “Big Band Musik wird nie sterben.“

Zum Schluss unseres Gesprächs stellte ich diese Doppelfrage: Welches sind Ihre drei beliebtesten Big Band Melodien und welches die drei beliebtesten Big Bands?

So aus dem hohlen Bauch heraus würde ich sagen, die Melodien, die in jedermanns Ohren liegen. Die unsterblichen Glenn Miller Melodien. Ich fand es unglaublich, wie der „St. Louis Blues“ zum „St. Louis Blues March“ arrangiert wurde. „In The Mood“ und „Moonlight Serenade“ werden auch immer wieder gespielt und immer wieder gerne gehört. Oh, ich könnte noch viele unsterbliche Melodien nennen, die vielleicht nicht so allpräsent sind, aber trotzdem in diese Kategorie fallen: „Take the „A“ Train“ von Duke Ellington. In meiner ersten Big Band spielte ich Dukes Klaviersolo!“

Mein eindrücklichstes Erlebnis war ein “live” Konzert im Jazz-Club "Blue Note", New York. Ich saß nur einen Meter entfernt von Lionel Hampton als er mit seiner Big Band spielte. Meine Gespräche mit Lionel Hampton in New York, oder Clark Terry in Zürich waren faszinierende Momente und werden mein ganzes Leben in Erinnerung bleiben.“

Zur Frage nach den drei beliebtesten Bands erwähnte Kurt Brogli als erstes die DRS Big Band, welche ihn auf den Weg zur Swing- und Big Band Musik brachte. „Natürlich gehören auch Glenn Miller, Duke Ellington, Count Basie, Woody Herman, Benny Goodman, Harry James, Les Brown and his Band of Renown, Les und Larry Elgart, Ray Anthony und viele, viele mehr zu meinen bevorzugten Bands und Orchestern.“

Im Verlauf des Gespräch führte Kurt Brogli weitere Begegnungen mit Persönlichkeiten aus dem internationalen Musikgeschäft auf, denen er während seiner bisherigen Karriere beim SCHWEIZER RADIO DRS und als Bandleader der SWISS BAND begegnete. Swing Legende Klarinettist Hugo Strasser, der vor einigen Jahren Gast war beim Jahreskonzert der SWISS BAND; Swing Legende, Pianist und Bandleader Paul Kuhn bei Direktaufnahmen im Radio Studio. Die Swiss Army Big Band mit Pepe Lienhard ebenfalls bei Radioübertragungen und die Big Band der deutschen Bundeswehr. Die Liste ist endlos!

Im November 2013, inzwischen im „aktiven“ Ruhestand, wurde Kurt Brogli nach 34 jähriger Tätigkeit als Leiter der SWISS BAND mit einer Gala „Time To Say Goodbye“ verabschiedet.

Dir, lieber Kurt, sage ich im Namen unserer Hörer und Hörerinnen,
Thank you for the music – Keep swinging and smiling!

Max Wirz

Playlist

1
0.46
Intro

2
2.40
The Roaring Twenties
B.G. and his Whispering Ballroom Sound Orchestra
3
2.00
Max 1

4
2.48
Dancing Shoes
B.G. and his Swing Combo
5
3.43
Come and See Me Dancing
B.G. Air Force Band and The Sunbeams
6
3.20
Noblesse Oblige
B.G. and his Swing Combo
7
3.35
Wait For Me
B.G. and his Air Force Band
8
1.25
Max 2

9
3.50
Girls At The Age Of Sweet Sixteen
B.B., and his Air Force Band and The Sunbeams
10
3.11
All Of Me
BG and his Swing Combo
11
3.30
Swing Goes On And On
B.G., his Air Force Band and The Sunbeams
12
3.16
Rainbow Corner
B.G. and his Airforce Band
13
2.30
Max 3

14
3.21
Come Fly With Me
SWISS BAND, Kurt Brogli, Dir.
15
3.07
Beyond The Sea – Gast
Marie Louise Werth
SWISS BAND, Kurt Brogli, Dir.
16
2.51
Go Down Moses
SWISS BAND, Kurt Brogli, Dir.
17
2.00
Max 4

18
3.35
In The Mood
SWISS BAND, Pepe Lienhard, Dir.
19
2.28
Creole Jazz – Gast: Hugo Strasser
SWISS BAND, Kurt Brogli, Dir.
20
2.22
Choo Choo Boogie
SWISS BAND, Kurt Brogli, Dir.
21
2.48
Have A Nice Day
SWISS BAND, Kurt Brogli, Dir.
22
2.30
Über Den Wolken
SWISS BAND, Kurt Brogli, Dir.

Total: 22 – 61.51



Captain” Billy Gorlt and his Air Force Band

Kurt Brogli and The SWISS BAND

The SWISS BAND

Angaben zur SWISS BAND und zur Doppel-CD „Time To Say Goodbye“ finden Sie unter www.swissband.ch / Angaben zu Kurt Brogli finden Sie bei „Google“ /

Angaben zu Billy Gorlt und seinen CDs finden Sie unter www.billygorlt.com .

Happy Music aus dem Dixieland“, “Country Music and Western Swing”, “Beautiful Big Band Sounds“ and “Lots of Easy Listening Music” finden Sie unter

LATSCHARIPLATZ RADIOS


140329A 1057 LShow_Text_Billy_Kurt


Sonntag, 16. März 2014

It’s Showtime uf em Latschariplatz *** Vor 60 Jahren...




It’s Showtime uf em Latschariplatz
Um das Programm zu hören sollte Ihr Media-Player installiert sein!
Bitte auf Max klicken!

To hear the music program, turn on your media player and
click on Max!

Vor 60 Jahren …
Sixty years ago …

Southampton 28. Februar 1954
Max Wirz geht an Bord der
SS UNITED STATES auf dem Weg nach New York!

Max Wirz bound for New York!

Liebe Swing Freunde

Für dieses „Jubiläums-Programm“ habe ich Musik ausgewählt, die ich als Teenager in Kreuzlingen am Bodensee ab 1946 über die Sender AFN American Forces Network Europe mit Studios in Frankfurt, Stuttgart und München und ab März 1954 über Radiosender in New York gehört hatte. Es waren die schwungvollen Melodien der Big Band und Swing Ära und die populären Songs, die in den späten 1940er Jahren nach Europa herüber schwappten.

In New York angekommen und nachdem ich zum ersten Weihnachtsfest „in der Fremde“ von meinem Arbeitgeber ein kleines Radio geschenkt bekommen hatte, hatte ich die Auswahl von unzähligen AM und FM Stations (MW und UKW Sendern). Schon bald war mein Radio auf WPAT at 93 eingestellt . 

Das Programm bestand aus aktuellen populären Songs (auch solche die heute als „Country-und Western-Songs“ bekannt sind), beautiful big band sounds, Musik vom Film und Broadway und lots of easy-listening-music. Eine wunderschöne Mischung, tagsüber auf der leichten Seite mit Werbung nur alle 15 Minuten und nach 20.00 Uhr ruhige Instrumentalmusik mit Werbung nur alle 30 Minuten.

Als wir in Chicago wohnten gab es solche Programme auch über WAIT und andere Sender, die sich ganz der „easy-listening-music“ verschrieben hatten.

In 1970 kehrten wir in die Schweiz zurück und vermissten diese Programmvielfalt.

Mitte der 1980er Jahre wurde das Monopol des staatlichen Senders gelockert und es entstanden die ersten Privatsender. Wie 60 bis 70 Jahre früher in Amerika wurden die meisten Lizenzen von Zeitungsverlegern übernommen. So auch in Frauenfeld, wo im Dezember 1985 RADIO THURGAU den Sendebetrieb aufnahm. 

Weil der „Musikteppich“ nicht meinem Geschmack entsprach, machte ich eine diesbezügliche Bemerkung zum damaligen Chef-Redakteur, den ich persönlich kannte und schlug ihm vor: „Ich gebe Dir meine 30 Langspielplatten, die ich aus Amerika zurückgebracht habe, und Du machst dann ein schönes Programm daraus!“ Seine Antwort kam prompt: „Wenn Du es besser kannst, mach es doch gleich selber!“ Mit diesem Satz begann mein Hobby: „Radiomachen“.

Am dritten Mittwochabend im Januar 1986 präsentierte ich meine erste zweistündige Sendung über RADIO THURGAU mit: „It’s Showtime, Musig us Film, vom Broadway und anderi schöni Melodie“. Die wenigen Festangestellten waren neu im Radiogeschäft und liessen uns „Freiwilligen“ sehr viel Spielraum, den ich dazu benutzte etwas English in die Moderation einfliessen zu lassen und den Sender ansagte mit

RADIO THURGAU - RTG vom Hörnli bis zum See“
und
RTG AT 103, all day and every day,
from the green Hörnli Mountains to the blue waters of Constance Bay“.
(Der Kanton Thurgau liegt zwischen dem Bodensee im Norden und dem “Hörnli” im Süden.)

Nach elf Jahren wurde RTG von RADIO TOP in Winterthur übernommen und ich wechselte zu RADIO EVIVA wo ich während sieben Jahren jeweils am Samstagabend eine Stunde mit “Dixieland Jazz, Country Music, Western Swing and beautiful big band sounds, our kind of music” präsentierte. Ab 1998 kam das HAMBURGER LOKALRADIO – Der Sender mit SWING dazu und seit September 2010 auch diese www.latschariplatz.com

Dankeschön für’s Däbisii – mir bhaltet Sie im Schuss mit äme Lächle!



Dear Swing Friends

The selection for this „jubilee program“ reflects the music I listened to over AFN The American Forces Network Europe with studios in Frankfurt, Stuttgart and Munich when I was a teenager in Kreuzlingen, Switzerland, on Lake Constance. It was the swinging sound of the big band era, combined with popular songs that swapped over to Europe during the late 1940s.
After arriving in New York and after I received a small radio from my employer for my first Christmas away from home, I had the choice of an untold number of AM and FM stations. 

Soon I had discovered WPAT AT 93 in Patterson, NJ. The daily program covered a mixture of contemporary popular songs, even some Country and Western tunes, beautiful big band sounds, music from film and Broadway and lots of easy listening music. It was a wonderful variety. Throughout the day on the light side with news on the hour, commercial breaks only every 15 minutes, and after 8 p.m. quiet instrumentals with commercial breaks only every 30 minutes.

When we lived in Chicago we received similar programs on WAIT and other radio stations that broadcast easy listening music 24 hours a day.

We missed this form of radio entertainment when we returned to Switzerland in 1970.

Around 1985 Swiss National Broadcasting lost its monopoly and a number of privately owned stations were founded. As was the case 60 to 70 years ago in the United States of America, the licenses were picked up mostly by newspapers. 

That happened also in the Canton of Thurgau, where in December 1985, RADIO THURGAU sent out its first signals over FM frequencies with a reach limited to about 15 miles. Due to the fact that the music presented did not quite suite my taste, I ventured a respective remark to the station manager whom I had known personally. “I’ll give you my 30 LPs that we brought back from America and you make a nice music program of it.” His answer came very promptly: “Since you know how to do it better, why don’t you come down to the studio and do it yourself!”

That sentence started my hobby in producing and presenting radio music programs.

On the third Wednesday in January of 1986, at 8.05 p.m., I presented my first two hour program with “It’s Showtime, Music from films, Broadway and lots of easy listening music” on RADIO THURGAU. The two or three permanent employees were new in the radio business and left us plenty of room to experiment. I took that opportunity to spike my narration with English and to announce the sender in American fashion as:

RADIO THURGAU - RTG vom Hörnli bis zum See
and
RTG AT 103, all day and every day,
from the green Hörnli Mountains to the blue waters of Constance Bay.

Eleven years later RTG was taken over by RADIO TOP of Winterthur and I moved to RADIO EVIVA where I presented “Dixieland Jazz, Country Music, Western Swing and beautiful big band sounds” for seven years. In addition, in 1998 I became a freelance contributor to HAMBURGER LOKALRADIO – Der Sender mit SWING - and since September 2010 my programs can be heard over www.latschariplatz.com

Thank you for listening – we keep you swinging and smiling!

Max Wirz


Playlist

1
0.46
Intro

2
2.36
Checkin‘ In
Les Brown and his Band of Renown
3
2.21
Max 1

4
2.49
It’s A Good Day from Morning Till Night – late 1940s
Peggy Lee
5
3.10
Crazy Rhythm
Harry James and his Orchestra
6
2.34
Dance, Ballerina Dance - 1947
Vaughn Monroe and his Orchestra
7
3.19
Begin The Beguine
Artie Shaw and his Orchestra
8
1.29
Max 2

9
2.58
Route 66 – 1946
Nat King Cole Trio
10
2.28
Mr. Anthony’s Boogie - 1950
Ray Anthony and his Orchestra
11
2.23
This Ol’ House
Rosemarie Clooney
12
1.42
Old Piano Roll Bles
Knuckles O’Toole
13
1.51
Max 3

14
2.50
S’Posin’ I’m In Love With You
Frankie Laine and Paul Dunlap Orchestra
15
2.11
Canadian Capers
Guy Lombardo and his Royal Canadians
The sweetest music this side of heaven”
16
2.40
The Doggie in the Window
Patti Page - 1950
17
0.44
Max 4

18
2.49
The Naughty Lady of Shady Lane
The Ames Brothers
19
2.50
Poinciana
Art Van Damme Quintet
20
1.28
Max 5

21
2.28
I Need You Now - 1954
Eddie Fisher
22
2.54
Swing Into Spring
Benny Goodman and his Orchestra
23
2.23
Love Is Just Around The Corner
Les Elgart – The Greatest Dance Band in the Land
24
3.08
TD Boogie Woogie
Tommy Dorsey and his Orchestra
25
3.11
String of Pearls
Glenn Miller and his Orchestra
26
3.15
Nice and Easy
Count Basie and his Orchestra

Total: 26 – 62.32




On board the Mississippi Queen “Live” for RTG Radio Thurgau
On the air“ with Don Kennedy WQXI Atlanta, GA

Max und Tom Bryant, Production Manager WSM Nashville, TN
Max, Walter Henne von Radio 8 Ansbach auf Sendung mit Gerhard Klußmeier beim HAMBURGER LOKALRADIO – beim Sender mit SWING!

Zu Hause im Studio
… swinging and smiling …


Happy Music aus dem Dixieland“, “Country Music and Western Swing”, “Beautiful Big Band Sounds“ and “Lots of Easy Listening Music” finden Sie unter

140222B 1055_Pepe_LShow_Text





Share It